Zahlen, bitte! Wieso die Poplandschaft ein Boys Club ist

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14. 10. 2017
18:45
Kleine Bühne

Zahlen, bitte! Wieso die Poplandschaft ein Boys Club ist

Wenn Taylor Swift eine neue Single rausbringt, dreht die Musikszene durch. Nicht anders sieht es bei Beyoncé und Lady Gaga aus. Die größten Popstars unserer Zeit sind weiblich. Und überhaupt scheint es, als müssten mit den Katy Perrys und Ariana Grandes Frauen in den Charts doch gut vertreten sein. Aber – kleiner Spoiler – sind sie nicht.

Wir haben in Zusammenarbeit mit der GEMA die deutschen Charts analysiert: Ist der Anteil der Interpretinnen schon gering, sieht es bei den Urheberinnen nochmal schlechter aus. Und das ist nur ein Aspekt, der zeigt, dass die vermeintlich so innovative Musikbranche ein gewaltiges Frauenproblem hat. Nach der Vorstellung der Analyse wird in einem Panel über die Ursachen dieser Ungleichheit diskutiert.

Panel-Teilnehmerinnen:

– Natascha Augustin (Creative Director/Warner Chappell)
– Ursula Goebel (Direktorin Kommunikation/GEMA)
– Karo (Musikerin/Würzburg)
– Juliane Wieler (Musikjournalistin/Deutschrap-Podcasterin)

 

Das Zündfunk Radiofeature zum Thema gibt’s hier als Podcast:

„Pop – ein Boys Club: Wie Frauen sich ihren Platz in der Poplandschaft immer noch erkämpfen müssen.“