What the Freedom! Der Kampf um digitale Macht

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Constanze Kurz, Credit: Constanze Kurz

What the Freedom! Der Kampf um digitale Macht

Wir sind im Jahr 4 nach den Enthüllungen von Edward Snowden. Enthüllungen, die die massiven weltweiten Überwachungspraktiken von Geheimdiensten sichtbar gemacht haben und bisher ungeliebte Themen wie Datenschutz und Privatsphäre plötzlich ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit rückten. Und sie haben nicht nur den ersten Zündfunk Netzkongress im Herbst 2013 massiv geprägt, sondern die Fragen nach Überwachung, Sicherheit, Privatsphäre, Verschlüsselung  und Datenschutz waren auch auf allen folgenden Netzkongressen zentrales Thema. Allerdings haben sich die Schwerpunkte immer wieder verlagert: Von der staatlichen Überwachung über Unternehmen, die mit allen Mitteln an unsere Daten kommen wollen, bis zu Algorithmen und Künstlichen Intelligenzen, die uns ausspionieren oder Entscheidungen für uns treffen können. Die Frage, die dabei immer im Mittelpunkt steht: Wie können wir als Einzelne und als Gesellschaften die Macht über unsere Daten zurückbekommen und wie können wir mitbestimmen, wer was mit ihnen macht? Kurz, wie können wir unsere digitale Freiheit verteidigen – darum geht es am Freitagabend auf dem Zündfunk Netzkongress.

Jan Philipp Albrecht hat die europäische Datenschutzrichtlinie gegen die Interessen von Unternehmen und Lobbygruppen durchgeboxt, die den Datenschutz in der EU  vorangebracht hat.

Shahak Shapira hat im August 2017 30 menschenverachtende Tweets wie „Nigger sind eine Plage“ vor der Deutschlandzentrale von Twitter auf den Gehsteig gesprüht. Das Ziel: Auf die Ignoranz der großen Tech-Konzerne in Bezug auf Hate Speech hinzuweisen.

Constanze Kurz setzt sich seit Jahren wie keine zweite in Deutschland für Freiheit im Netz, digitale Grundrechte, Schutz der Privatsphäre vor Eingriffen des Staates wie von Unternehmen ein.