Revolution Blockchain – Wie die Bitcoin-Technologie Banken und Staaten überflüssig macht

15. 10. 2016
17:15
Kleine Bühne

Revolution Blockchain – Wie die Bitcoin-Technologie Banken und Staaten überflüssig macht

Blockchain, so nennt sich die Technik hinter Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Sie stellt sicher, dass es jedes Bitcoin nur einmal gibt, damit das digitale Geld nicht einfach kopiert werden kann. Doch Software-Entwickler und Netzaktivisten versprechen sich noch viel mehr von der Blockchain: Mit dieser Technik kann man viel mehr verifizieren als nur digitales Geld, etwa Dokumente und Identitäten. Und das peer-to-peer, also ohne eine übergeordnete Kontrollinstanz wie Notare, Banken, PayPal, Visa oder Staaten. Die Blockchain könnte sie alle überflüssig machen. Bisher wurden im Netz immer Kopien versendet, die Blockchain macht sie zu Originalen.

Software-Entwickler halten die Blockchain für mindestens so wichtig, wie die Erfindung des Internets. Aktivisten träumen von einer Welt, in der Menschen keine Konten mehr brauchen, in der Verträge und Eigentumsrechte nicht mehr von korrupten Beamten verändert werden können. Weil sie in der Blockchain gespeichert sind – in der jeder sichergehen kann: Das, was ich hier erhalten habe, ist ein unveränderliches Dokument.

Michael Epner ist selbst Software-Entwickler und organisiert in München regelmäßig Bitcoin-Treffen. Erik Vollstädt aus Berlin setzt sich für eine globale Dezentralisierung durch die Blockchain ein. Er ist Lead Abassador von Bitnation, einer virtuelle Nation, die die gleichen Services wie andere Staaten anbietet, das aber grenzenlos. Eine nicht unumstrittene Idee. Im Anschluss an die Vorträge werden Fragen aus dem Publikum diskutiert.