Single Blog Title

9.
Okt.

Scars of Democracy: Über das politische Potenzial digitaler Street Art

„Es gibt selten Politiker, die sich nackt zeigen. Leider.“ Das sagt Carsten Popp, Street Art-Künstler und Mitbegründer des Kunstprojekts „Scars of Democracy“. Dafür hat Popp Merkel, Erdogan, Putin und Trump ihre schlimmsten Versäumnisse auf Haut tätowiert.

Gesellschaftliche Misstände per künstlerischer Auseinandersetzung anprangern, das treibt die Street Art-Szene seit langem an. Die Porträt-Satire „Scars of Democracy“ versucht genau das, auf neue Art und Weise. Gründer Carsten Popp möchte Merkel, Erdogan und Trump mit den Tattoos an ihre Versäumnisse erinnern:

„Platz 138 auf dem internationalen Ranking der Pressefreiheit“ steht zum Beispiel auf der rechten Schulter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Scars of Democracy“ sind übrigens das erste Projekt weltweit, das Street Art digital verbreitet – mit Hilfe einer AR-App.